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Presseberichte
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Europa
"zum Anfassen" in die Schule geholt [OTZ - 13.11.07]
Eine
Wanderausstellung, die ein Stück Europa-Politik näher bringen soll, ist seit
gestern in der SBBS Bautechnik Gera zu sehen. Unter dem Titel "Lissabon-Prozess
in der Praxis - Beschäftigung in Thüringen beleuchtet sie Wachstum und
Beschäftigung in Europa....
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Zwei mit einem Streich [OTZ - Juni 07]
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Wirtschaftsverband unterstützt Berufsvorbereitung [OTZ -
18.12.06]
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Weihnachtsbaum aus Draht fürs Berufsschulhaus [OTZ -
09.12.06]
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Buga-Projekt auf gutem
Weg [OTZ - November 06]
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Förderverein beschriftet Kunstwerke und Denkmale [OTZ -
14.10.06]
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Neue Übungswerkstätten für Bautechnik - Schule [OTZ - 05.09.06]
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Kunst
bewusst wahrnehmen - Bauschüler initiieren internationales Buga-Projekt [AA -
13.09.06]
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Viele von guten Bedingungen überzeugt - Offene Türen an der
Berufsschule Bautechnik [OTZ - 01.02.06]
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Ein tolles Prüfungsstück für die Kita "Am
Schreberweg" [AA 18.05.2005]
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Facharbeiterzeugnis ist Eintrittskarte in eine neue Welt - Thüringenweit einmaliges Projekt für Lernbehinderte abgeschlossen [OTZ - 26.02.05]
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In ehrwürdigen Gemäuern Wege in die Zukunft finden - Tag der offenen Tür an der SBBS Bautechnik [OTZ - 28.02.05]
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Gera wird Ostthüringens Berufsschulzentrum [OTZ
- 20.01.2005]
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Bester Estrichleger lernte in Gera - Bundesvergleich der Landessieger [OTZ - 08.01.05]
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Einstieg ins Berufsleben in Kooperation ebnen - 24 Impuls-Teilnehmer absolvieren Prüfung [OTZ-12/04]
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Trinkbrunnen in Breitscheidstraße gerettet - Neuer Standort im Hof der Lutherschule [OTZ/KW - 01.10.04]
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Zwei Schulen gießen ihre Zusammenarbeit in Form - Kooperationsvertrag unterschrieben [OTZ/eig - 06.07.04]
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Geraer Berufsschüler löchern Berliner Politiker - Angehende Baufachleute im Bundestag [OTZ] - 11.06.04
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Ausbildungsqualität allein sichert nicht den Standort - Förderverein will Rahmenbedingungen weiter verbessern [AA/Rsch] -
23.03.04
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Angebote für Hauptschüler und Abiturienten -
SBBS Bautechnik stellt sich vor [OTZ/KW] - 26.01.04
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Tag der offenen Tür an der Bauschule Gera - Neue Schule in der Richterstraße vorgestellt [OTZ] - 01/04
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Neuregelung des Handwerks treten in Kraft - Meisterzwang nur noch bei 41 Berufen [OTZ] - 31.12.03
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Neugierige strömen in Scharen - Zum Tag der offenen Tür in der ehemaligen Lutherschule
Es klappt mit den Nachbarn [OTZ Sigrun Broschardt] - 13.10.03
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Neue Berufsschule steht für Geraer Zuversicht - Große Einweihung in der Lutherschule [OTZ/eig] - 16.09.03
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Wir wollen etwas Bleibendes schaffen - In der Lutherschule werden jetzt Lehrlinge ausgebildet [AA/mm] - 03.09.03
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Noch wenige Handgriffe bis zum Einzug in die Lutherschule - Bauberufsschule bekommt Vorzeigeobjekt / 17 Tage bis zum Umzug [OTZ
Petra Schenk] - 20.06.03
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Weniger Berufsschulen und moderner Standard - Künftige SBBS Bautechnik ist beispielhaft [OTZ/am] - 06.03.02
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Ein Schmuckstück schält sich langsam aus dem Baugerüst - Sanierung der Lutherschule in 16 Gewerken fertig / Einzug im Juli [OTZ
Petra Schenk] - 11.04.02
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Die Aula der Lutherschule wird Zeichensaal für die Berufsschüler - Für 3,3 Mill. Euro wird traditionsreiches Schulgebäude saniert
[OTZ Volkmar Fischer] - 05.03.02
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Geraer Lutherschule wird zum Nulltarif umgebaut - Privatmodell für Berufsschule rechnet sich [OTZ/um] - 05.07.02
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Zwei mit einem
Streich Grundschule erhält neue
Räume und Berufsfachschüler tauchen in die Maler Praxis ein ...
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[OTZ - Juni 07]
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Wirtschaftsverband unterstützt
Berufsvorbereitung
Firmenpraktika für Schüler der Berufsschule
Bautechnik und Bewerbungstraining für die Besten
Gera Der Wirtschaftsverband Ostthüringen e.V. hat
sich die Worte "Zukunft - Arbeit - Ausbildung" auf seine Fahnen geschrieben.
Am Montag wurde in der Staatlichen
Berufsbildenden Schule Bautechnik Gera in der Richterstr. gemeinsam mit dem
Stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Thomas Schmidt und
Geschäftsstellenleiterin Yvette Ruppelt ein neues Projekt gestartet, das den
Förderverein der Berufsschule bei der Berufsvorbereitung von benachteiligten
Jugendlichen unterstützten wird. In der Schule lernen jungen Leute in 17
Bauberufen und werden außerdem das Berufsvorbereitungsjahr sowie die ein- und
zweijährige Berufsfachschule in den Berufsfeldern Bautechnik, Farbetechnik-
Raumgestaltung und Holztechnik angeboten.

Die Unternehmen des Wirtschaftsverbandes, die
nicht nur auf den Raum Ostthüringen beschränkt sind, stellen innerhalb diese
Projektes Ausbildungsplätze für Praktika zur Verfügung. So können sich die
Jugendlichen in den meisten zweiwöchigen Einsätzen in den Unternehmen mit dem
Arbeitsalltag unterschiedlichster Branchen vertraut machen. Nach erfolgreichem
Abschluss der Praktika wird den Besten eine vom Verband finanzierte
Trainingsmaßnahme in Aussicht gestellt. Hier sollen sie Kenntnisse erwerben,
wie man sich erfolgreich auf freie Stellen am Arbeitsmarkt bewirbt. Der Zugang
zu diesem Wissen war den jungen Menschen bisher verwehrt. Diese spezielle
Training wird von einem Mitgliedsunternehmen des Verbandes getragen. Möglich
wird das, weil sich dem Wirtschaftsverband auch Bildungsinstitute angeschlossen
haben, die sich dieser Aufgabe professionell widmen.
Als Anschubfinanzierung überreichte der
stellvertretende Verbandsvorsitzende Thomas Schmidt, zugleich Vertreter der
Geschäftsleitung für das Verbandsmitglied Geon - ein in Gera, Erfurt und
Chemnitz ansässiger Ingenieurdienstleister - eine Spende in Höhe von 350 Euro,
die der Förderverein für seine Tätigkeit dringend benötigt. Claudia Rößler,
Sozialpädagogin der Berufsschule, will mit dem Geld dringend benötigte
Unterrichtsmittel für die Arbeit mit den Jugendlichen anschaffen, damit die
Wissensvermittlung neben dem hohen pädagogischen Anspruch auch die
entsprechende materielle Basis erfährt.
Diese neuerliche Initiative des
Wirtschaftsverbandes Ostthüringen reiht sich in eine Vielzahl von Projekten
ein, die der regionale Unternehmerverband seit seiner Gründung im Jahr 2000 ins
Leben rief und realisierte.
[OTZ - 18.12.06]
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Weihnachtsbaum aus Draht fürs
Berufsschulhaus
Schüler aus Förderzentrum „Am Brahmetal“ fertigen Schmuck
für Schulflur in der Geraer Richterstraße
Gera. Seit 2004 verbinden die Berufsschule Bautechnik und
das Förderzentrum „Am Brahmetal“ eine Partnerschaft, die in diesen Tagen mit
viel Leben erfüllt wird. Sichtbar wird das beispielsweise am eigenwilligen
Weihnachtsbaum, den Schüler der Klasse 9 H aus dem Förderzentrum im
Unterrichtsfach Darstellen und Gestalten aus Draht zurechtbogen und mit
eigenen Handarbeiten dekorieren. So wurden Sterne, Herzen und Figuren aus
Ton geformt, Glasiert und gebrannt und entstanden weihnachtliche Motive aus
Filz, wobei Nähnadel und Zwirn zum Einsatz kamen. Schmückte die
handwerkliche Arbeit zunächst die Cafeteria, steht sie jetzt gleich im
ersten Berufsschulflur. Die Zusammenarbeit beider Schulen nützt den
Schülern. Davon berichteten Maximilian Lorenz und Steve Gräfe gestern, die
derzeit beide ein Berufsvorbereitendes Jahr absolvieren, an dessen Ende sie
den Hauptschulabschluss schaffen wollen.

„Wir haben vorher hier schon einmal eine Unterrichtsstunde
mitgemacht. Es war wichtig, dass ich mir von der Berufsschule ein Bild
machen konnte“, erzählt Maximilian, der mit dem Schulabschluss eine
Ausbildung bei der Polizei anstrebt. Auch diese Woche waren zwei Klassen des
Förderzentrums in der Richterstraße zum Hospitieren. Für Montag hat sich
eine weitere 9. Klasse beim amtierenden Schulleiter Bernd Platz angemeldet.
„Wir wollen den jungen Leuten damit die Angst nehmen“, sagt er und hat
erfahren, dass das aufgeht. „das ist des Wichtigste“, schätzt auch Bettina
Weiß, Schulleiterin am Förderzentrum, ein. Denn damit werde den Schülern
Zuversicht für ihre Zukunft vermittelt. Manche sind dann mehrere Jahre
Schüler an der Berufsschule Bautechnik. Auch Freddy Reinhold. Nach seinem
Hauptschulabschluss will er hier den Malerberuf erlernen. So leistet die
Schulpartnerschaft auch Berufsberatung im Kleinen. Denn ebenso zu Partnern
der Berufsschule, wie dem Bildungswerk Bau Hessen-Thüringen und dem
Bildungszentrum der Handwerkskammer haben die Schüler Kontakt. Gestern waren
Klassen dort in Aga. Und schließlich tauschen sich Pädagogen aus. So lernen
Berufsschullehrer von den Förderpädagogen für den Umgang mit den
lehrschwachen Jugendlichen.
[OTZ - 09.12.06 -
Sylvia Eigenrauch]
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Buga-Projekt auf gutem Weg
Förderverein der SBBS
Bautechnik Gera e.V. zieht positive Bilanz
Gera
(OTZ/Heinig). Am Montag
trafen sich die Mitglieder des Fördervereins der SBBS Bautechnik Gera e.V.
am Ende der Legislaturperiode zu ihrer Vollversammlung in der Bühne am Park.
Der bisherige Vorsitzende des Vereins, Heinrich-Dieter Hischer,
Geschäftsführer des Bildungswerkes BAU Hessen-Thüringen, konnte in seinem
Bericht eine insgesamt positive Bilanz der Arbeit der letzten zwei Jahre
ziehen.

So konnte der Staatlichen Berufsbildenden Schule Bautechnik
eine Beschallungsanlage zur Verfügung gestellt werden bzw. unterstützte der
Verein die Schule bei der Ausgestaltung von Zeugnisausgaben. Der Schwerpunkt
der Arbeit lag und liegt aber derzeit in der Umsetzung des Buga-Projektes
„Erlebnisroute Kunst im öffentlichen Raum“. Dank der besonderen Initiativen
von Mitgliedern des Vorstandes und Mietgliedsunternehmen sei man in der
Realisierung auf gutem Wege, resümierte Hischer.
So stehe die Neubeschilderung von 47 Kunstobjekten in der
Stadt kurz vor dem Abschluss. “Wir sind besonders stolz, dass wir dieses
Projekt gemeinsam mit unseren tschechischen Freunden in Kralovske Porici
gestalten können, die uns kostenlos die Schilder anfertigen“, so Hischer.
Weitere Projektteile, wie die Umsetzung von zwei Objekten im Dahliengarten,
der Neuaufbau des Handwerkerbrunnens auf dem Sachsenplatz und die
Teilrenovierung des Objektes Mohrenplatz 1 sind hochgradig angearbeitet. In
der sich anschließenden Neuwahlen des Vorstandes des Fördervereins erhielten
Heinrich-Dieter Hischer und die bisherigen Mitglieder des Vorstandes wieder
das Vertrauen. Einen würdigen Abschluss der Veranstaltung des Fördervereins
bildete die Besichtigung der Theaterbaustelle, zu der das Vereinsmitglied,
Architekt Klaus Sorger, einlud.
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Förderverein beschriftet
Kunstwerke und Denkmale
Schüler der Berufsschule Bautechnik arbeiten an dem
Buga-Projekt „Erlebnisroute Kunst“ mit
Gera. Seit gestern ist am Sandsteinsockel des
Färberbrunnens zu lesen, dass jener 1984 entstand und Volker Beier der
Schöpfer der Bronzeplastik ist.
Insgesamt 47 der rund 100 Kunstobjekte in der Stadt Gera
werden in den nächsten Wochen beschriftet. Gestern versagte die mitgebrachte
Bohrmaschine ihren Dienst.
Die Kunststoffschilder im Wert von 800 Euro bekam der
Förderverein der Staatlichen Berufsbildenden Schule Bautechnik Gera von der
Gemeinde Kralovske Porici geschenkt. Bürgermeister Ivan Stefan übergab sie
kürzlich im Beisein von Hana Reußner von der Geraer Stadtverwaltung
Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Heinig, zugleich Schulleiter.

Die Beschilderung von Kunst im örtlichen Raum ist Teil des
Buga-Projektes, zu dem sich der Schulförderverein entschloss. Er will im
nächsten Jahr eine „Erlebnisroute Kunst“ präsentieren. Dazu dokumentierten
Schüler das Vorhandene, wobei auffällt, dass vor allem in den 80-er Jahren
Plastiken in der Innenstadt und auch in Lusan aufgestellt wurden. Anlass
waren damals die Arbeiterfestspiele 1984 und die 750-Jahr-Feier der
Stadt1987. In den letzten Jahren kam lange nichts Neues dazu. Die jüngste
Neuanschaffung ist die Plastik „Für Toleranz“ von Volkmar Kühn am
Puschkinplatz, die seit vorigem Herbst dort steht. Komplett wird die
Erlebnisroute durch die Ausstellungsräume im Gebäude Mohrenplatz 1.Dort
renovierten Auszubildende des Berufsbildungs- und Technologiezentrums der
Handwerkskammer Ostthüringen in Gera-Aga für eine Exposition, in der auch
Faltblätter ausliegen werden, die den Besuchern den Weg zu den Kunstwerken
in der Stadt weisen.
Bis dahin tauchen auch dank der Mitarbeit
von Berufsschülern zwei Bronzeplastiken wieder auf, die lange Zeit
eingelagert waren, informierte Ulrike Bauer vom Tiefbau- und Umweltamt der
Stadt. Dazu gehören die "Drei Grazien" von Volkmar Kühn, die Anfang der
90iger Jahre von einem Fahrzeug von ihrem Sockel am Zschochernplatz gestoßen
wurden und der "Spaziergänger" von Hans-Peter Goettsche, der einst vor der
Breitscheidstr. 1b stand. Beide Plastiken sollen in den nächsten Tagen ihren
neuen Platz im Dahliengarten an der Straße des Friedens finden.
[OTZ - 14.10.06 -
Sylvia Eigenrauch]
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Neue Übungswerkstätten für Bautechnik - Schule Gera [OTZ/hei] Seit gestern
verfügt die Staatlich Berufsbildende Schule Bautechnik Gera über einen eigenen
Werkstattkomplex für die Ausbildung von Schülern im Berufsvorbereitungsjahr und
der Berufsfachschule. Er ist integriert in die Anlagen des Bildungszentrums
Ostthüringen in Gera-Zwötzen und enthält einen Werkstattbereich für Farbtechnik
und Raumgestaltung und einen für die Bautechnikausbildung.
Zur Eröffnung konnte
Schulleiter Dr. Wolfgang Heinig den Referatsleiter im Kultusministerium Dr.
Gunter Franke, die Dezernentin für Soziales der Stadt Gera, Christiane Neudert
(PDS), die gemeinsam mit dem Leiter des Schulverwaltungsamtes, Jürgen Fischer,
an der Veranstaltung teilnahm, den Leiter des Staatlichen Schulamtes Gera,
Bernd Bergner, und den Leiter des Bildungszentrums Ostthüringen, Wolfgang
Rothe, begrüßen.

Dr. Heinig würdigte besonders
das Engagement des Stadtrates und des Schulverwaltungsamtes, dass es trotz der
angespannten Finanzlage gelungen ist, der Bauschule die dringend benötigten
praktischen Ausbildungskapazitäten zur Verfügung zu stellen. Sein Dank ging
auch an das Staatliche Schulamt Gera für die Bereitstellung von zwei neuen
Lehrkräften.
nachdem das Band
durchschnitten war, wandte sich Dezernentin Neudert insbesondere an die
anwesenden Schüler, die gestern ihren ersten Ausbildungstag in der neuen
Einrichtung verbrachten. "Nachdem im Jahre 2003 die rekonstruierte Lutherschule
Euch jungen Bauarbeitern zur Verfügung gestellt werden konnte, erfüllt es mich
mit Stolz, Euch heute eine Anlage zu übergeben, in der Ihr Eure praktischen
Fertigkeiten ausprägen könnt. Nutzt dies für die Vorbereitung auf Eure spätere
Berufsausbildung, denn ihr werdet in den nächsten Jahren dringend gebraucht",
rief die Kommunalpolitikerin den jungen Menschen zu.
Neben den Mietkosten hat die
Stadt Gera allein für die Ausrüstung 15000 Euro zur Verfügung gestellt.
[OTZ - 05.09.06]
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Kunst bewusst wahrnehmen - Bauschüler
initiieren internationales Buga-Projekt
Gera (AA/mm) "Kunst im öffentlichen Raum in
der Stadt Gera" darstellen will eine Berufsfachklasse der Stattlichen
Berufsbildenden Schule Bautechnik Gera. das Projekt, das auf Vorschlag von
Dr. Wolfgang Heinig, SBBS-Fördervereinsmitglied und Schulleiter, zustande
kam, umfasst im Endstadium die dokumentarische Erfassung, Neubeschilderung
und Präsentation von 47 Kunstobjekten im Stadtgebiet.

Im gegenwärtig teilweise instand zu setzenden
haus am Mohrenplatz 1 will der Förderverein der SBBS das Projekt
unterbringen. gegenwärtig sind Azubis dabei, die Kunstdenkmale fotografisch
zu erfassen, andere wiederum verputzen das marode Gebäude und bringen Farbe
an die Fassade. "Die jungen Leute nehmen so Kunstwerke erstmals bewusst
wahr", unterstreicht Rita Stielau von der Gerarer Kulturdirektion. damit
untermauert sie Dr. Heinigs Worte, dass die Jugendlichen vom Projekt "sofort
begeistert" waren. So können sich die Schüler am besten mit der Stadt als
Buga-Gastgeber verbinden. Am vergangenen Freitag endeten die Putz-Arbeiten
an der Fassade, im Vorraum und dem künftigen Ausstellungsraum. Türen und
Fenster werden von arbeitslosen Jugendlichen erneuert, die seit einem Jahr
von der Otegau betreut werden. Zwar arbeite man nach Denkmalschutzvorgaben,
könne aber nur das Nötigste machen, sagt Bauleiterin Gabriele Buchert. "Mit
dem Wuchern, was wir haben", unterstreicht Dr. Heinig. Und der Schulleiter
fügt an, dass es sogar ein internationales Projekt ist. Aufgrund
langjähriger Verbindungen nach Kralovske Porici bei Sokolov fand seine Bitte
um Unterstützung sofort offene Ohren. Tschechische Schüler übernehmen die
Beschilderung. Um die 47 Geraer Kunstobjekte auch alle anschauen zu können,
werden sie fotografisch auf 30 Quadratmetern vorgestellt und per Handzettel
propagiert. Eine Stadtkarte im Erdgeschoss soll den Weg zu den Kunstwerken
weisen, die teilweise gesäubert und neu beschildert werden müssen. Während
der Buga ist dann das Objekt Mohrenplatz täglich besetzt und frei
zugänglich, zumindest ein Teil. Für andere Räume fehlt gegenwärtig das Geld.
In das Ensemble Mohrenplatz würde sich das Haus Nummer 1 nach einer
Restauration würdig einfügen. Aber das sei eine sensible Geschichte, weiß
Rita Stielau.
AA 13.09.06
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Viele von guten Bedingungen überzeugt -
Offene Türen an der Berufsschule Bautechnik
Zahlreiche Jugendliche zog es am Sonnabend
gemeinsam mit ihren Angehörigen in die Berufsschule Bautechnik in der
Richterstraße zum diesjährigen Tag der offenen Tür. Die Berufsschule
Bautechnik ist in den Berufen Kanalbauer, Rohrleitungsbauer, Estrichleger
und Betonfertigteilbauer der einzige Schulstandort in Thüringen.
Gegenwärtig lernen hier ca. 800 junge Menschen in den verschiedensten
Berufen des Bauwesens.
Von den Lernbedingungen an der Bauschule
konnten sich die Besucher selbst ein Bild machen. Neben den Anforderungen
im theoretischen Unterricht konnten sich die Gäste auch über die
Ausbildungsinhalte in der Praxis informieren, denn mit dabei zum Tag der
offenen Tür waren das Bildungswerk Bau Hessen-Thüringen, Bildungszentrum
Ostthüringen und das Berufsbildungs- und Technologiezentrum der
Handwerkskammer Ostthüringen.
Dr. Wolfgang Heinig, Schulleiter der
Berufsschule Bautechnik, war sichtlich zufrieden mit der Resonanz auf die
Einladung an die Geraer Schüler. "Im kommenden Schuljahr werden wir das
Bildungsangebot erweitern können, denn gegenwärtig wird die Einrichtung
einer schuleigenen Übungswerkstatt für die Berufsfelder Bautechnik und
Farbtechnik vorbereitet", so Dr. Heinig.
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Ein tolles Prüfungsstück für die Kita "Am Schreberweg"
Gera (AA/mm) Schüler des
Berufsvorbereitungsjahres der Staatlichen Berufsbildenden Schule Bautechnik
Gera haben als Abschlussprüfung des Lehrganges "Holzbearbeitung" im
Bildungszentrum Ostthüringen für die Kinder der Kindertagesstätte "Am
Schreberweg" einen Großhubschrauber für den Außenbereich kostenlos gebaut.
Diese Spielgerät wurde von den Lehrlingen gemeinsam mit einer
Kindergartengruppe farblich gestaltet und in der vergangenen Woche
offiziell übergeben.
Und wie die Knirpse Besitz ergriffen vom neuen Hubschrauber auf ihrem Spielplatz! Wer nicht schnell genug war und keinen Platz im Flieger erwischt hatte, musste draußen bleiben - und weinte. Und wer erst einmal drin saß, ging auch nicht so schnell wieder heraus.

Die 13 Schüler der Klasse BVJ 2/04, die das neue farbige Spielgerät für die Kinder gebaut haben, lernten im ersten Halbjahr ihres Berufsvorbereitungsjahres das Berufsfeld des Malers, im zweiten Halbjahr das Berufsfeld Holz kennen. Gemeinsam mit dem Bildungszentrum Ostthüringen wurde die Idee geboren,
dass bei Abschlussarbeiten in den einzelnen Lehrgängen die beste Motivation der Schüler dann vorhanden ist, wenn sie Prüfungsstücke herstellen, die einer konkreten Verwendung zugeführt werden können und zusätzlich einen Nutzen darstellen. So wurde bereits im Vorjahr eine Holzeisenbahn für eine Kita gebaut.
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Facharbeiterzeugnis ist Eintrittskarte in eine neue Welt - Thüringenweit einmaliges Projekt für Lernbehinderte abgeschlossen 26.02.05
"Ich bin so stolz", sagt Tim Brose aus Niederpöllnitz und zeigt sein Zeugnis. Der 21-Jährige ist nun Trockenbauer und hat seit gestern seinen Facharbeiterabschluss in der Tasche. das ist ungewöhnlich, denn als Lernbehinderter hätte es Tim eigentlich nur zum Fachwerker bringen können, wenn sich nicht eine Gruppe von
Fachleuten zusammengesetzt und für ihn und weitere 24 Jugendliche eine Modellausbildung entwickelt hätten.
zehn der Lernbehinderten Jugendlichen haben es geschafft und erhielten gestern ihre Zeugnisse als Fliesenleger und Trockenbauer - Spezialisierungen innerhalb der Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter. Und weil an den Prüfungsanforderungen nicht gerüttelt wurde, braucht es besondere Wege, um die 19- bis 24-Jährigen dorthin
zu bringen.

"Dazu gehörte, dass die Klassengröße reduziert werden musste auf maximal elf Auszubildende, die Ausbildung von zwei auf dreieinhalb Jahre gestreckt und die sozialpädagogische Betreuung abgesichert wurde, um eine optimale Lernunterstützung geben zu können", erläuterte Dr. Wolfgang Heinig, Schulleiter der Berufsschule
Bautechnik Gera, die Grundlagen für den erfolgreichen Weg zu einem anerkannten Beruf. gemeinsam mit dem Bildungswerk Bau Bildungszentrum Ostthüringen, der Industrie- und Handelskammer und dem Kultusministerium wurden Ausbildungsmodule entwickelt, die das Erlernen in einzelnen Stufen erleichtern sollten. Nach jedem Modul wie
beispielsweise bei der Grundausbildung mit Fachrechnen und Fachzeichnen wurden die jungen Männer geprüft.
Eine schwere Hürde für manchen, weiß auch Klassenlehrerin Ute Tix. Jeder der Jungen ist ihr ans Herz gewachsen, denn jeder habe seinen ganz eigenen Kampf ausfechten müssen. Für den schweren Legastheniker Kain Böttcher oftmals eine Kraftprobe. Seine Mutter Hanna stand die Freude über den gelungenen Facharbeiterabschluss
ins Gesicht geschrieben. Wie Kain hat es auch Rene Hüttner geschafft. "Arbeit hat er noch nicht, aber die Ausbildung ist doch der erste Schritt", sagt Mutter Dagmar Hüttner. So mancher habe jetzt erst einmal aufgepasst und sich angestrengt, der es vorher in der Schule nicht tat, gab Kevin Müller freimütig in seiner Dankesrede zur
Zeugnisübergabe zu.
Zum ersten Mal und thüringenweit einmalig ist das Projekt. Eine Neuauflage gibt es noch nicht. Immerhin sein die vollwertige Ausbildung für Lernbehinderte auch eine Kosten- und Personalfrage, sagt Doris Stunz vom Kultusministerium. Doch dass behinderte Jugendliche sich nicht mit einem Behindertenberuf abfinden müssen,
dafür ist das Projekt bester Beweis. Für zehn junge Männer ist das Facharbeiterzeugnis allerdings noch mehr: die Eintrittskarte in eine neue Welt.
OTZ 26.02.05
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Tag der offenen Tür an der Bauberufsschule - 26.02.2005
Etwa 100 Besucher zählte Bernd Platz, stellvertretender Schulleiter der Staatlichen Berufsbildenden Schule Bautechnik Gera, am Sonnabend zum Tag der offenen Tür. In den Räumen und Gängen der ehemaligen Lutherschule waren Informationsstände aufgebaut, Führungen organisiert und tummelten sich Auszubildende
beim praktischen Beweis ihrer erlernten Fähigkeiten.

Der 18-jährige Udo Dams, Berufsfachschule Holztechnik, zeigte Besucher Marco Wezel, wie ein Blumenständer aus Holz hergestellt wird. Jugendliche mit und ohne Eltern informierten sich über Möglichkeiten der Ausbildung an der renommierten Bauberufsschule. Dort werden vom Hochbaufacharbeiter über den
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger bis zum Bauzeichner 15 Handwerks- und Industrieberufe ausgebildet. darüber hinaus werden Ausbildungsgänge angeboten, die die Jugendlichen entweder zur Fachhochschulreife oder zur allgemeinen Hochschulreife führen - in Verbindung mit Berufskenntnissen mit Schwerpunkt Bautechnik. Auf ein
Bachelor-Studium an der Fachoberschule Erfurt kann man sich mit einem so genannten Dualen Komplexstudium vorbereiten. Jugendliche ohne Hauptschulabschluss können sich fit machen für die Berufsausbildung. Und für diejenigen mit Hauptschulabschluss wird eine einjährige Berufsfachschule Holztechnik angeboten, die zum Realschulabschluss
führt.
OTZ 28.02.2005
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Gera wird Ostthüringens Berufsschulzentrum
Das Standortentwicklungskonzept für die Geraer Berufsschulen erweitert als Dringlichkeitsvorlage die Sitzung des Stadtrates, die heute um 18 Uhr im
Rathaussaal beginnt. Nach gegensätzlichen Diskussionen im Bau- und im Schulausschuss hatten sich Oberbürgermeister Ralf Rauch (parteilos) und die Fraktionsspitzen geeinigt, das
Papier in einer überarbeiteten Fassung für die Stadtratssitzung einzubringen. Vor den Regionalkonferenzen des Kultusministeriums Anfang Februar mit den Schulträgern will die
Stadt Gera ihre Position festschreiben, bekräftigte OB Rauch.
Mit dem Beschlussentwurf habe Gera anerkanntermaßen einen Vorlauf erreicht, würdigte Schulausschussvorsitzender Carsten Kruse (PDS) gestern bei
einem Pressegespräch seiner Fraktion das Arbeitsergebnis aus dem Schulverwaltungsamt. Wenn Kammern und Verbände die hohe Qualität der Ausbildung in Gera loben, müssten auch die
baulichen Voraussetzungen geschaffen werden.
Das Konzept sieht die Konzentration auf vier Berufsschulstandorte vor: Wirtschaft/Verwaltung in der Enzianstraße, Bautechnik in der Richterstraße,
Technik in der Berliner Straße und als Berufsschulkomplex Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik sowie Gewerbliche Berufe in Bieblach-Ost. Konsequenz ist, dass in die zu
schließenden Schulhäuser in der Lobensteiner und der Eiselstraße nichts mehr investiert wird.
Die Diskussion im Bauausschuss hatte sich am Investitionsvolumen von 28,4 Millionen Euro entzündet, für das in absehbarer Zeit keine Finanzen
bereitstehen. Deshalb sind die zunächst bis 2007 ins Auge gefassten Investitionen im Beschlussentwurf gestrichen worden. PDS-Fraktionsvorsitzender Bernd Leithold erwartet, dass
das Entwicklungskonzept für die Berufsschulen mit Investitionsbeschlüssen untersetzt werde. Der Freistaat müsse sich ebenfalls bekennen. Der stellv. CDU-Fraktionschef Bernd
Koob fragt sich, ob nicht die benachbarten Landkreise zur Finanzierung mit herangezogen werden könnten, wenn für sie Gera die Berufsschulversorgung mit übernehmen.
OTZ 20.01.2005
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Bester Estrichleger lernte in Gera - Bundesvergleich der Landessieger
Gera (OTZ). Beim Bundesleistungsvergleich im Estrichhandwerk ging Maurice Konrad von der ET-Bau GmbH aus Callenberg im Freistaat Sachsen als Sieger hervor.
Maurice hat den Beruf des Estrichlegers von 2001 bis zum Jahr 2004 an der Staatlichen Berufsbildenden Schule Bautechnik in Gera erlernt. Seine überbetriebliche Ausbildung absolvierte er im Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Ostthüringen in Gera-Aga. Der Bundesleistungsvergleich der
Landessieger fand Ende vergangenes Jahr in der Bayrischen Bau Akademie in Feuchtwangen statt.
Der nunmehrige Estrichgeselle Maurice Konrad erhielt neben der Goldmedaille und einem Geschenk einen Förderbetrag der Bundesfachschule Estrich und Belag Nürnberg.
Für diesen Erfolg von Maurice Konrad gilt der dank auch seinen früheren Berufsschullehrern und Ausbildern.
OTZ - 08.01.05
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Einstieg ins Berufsleben - 24 Impuls-Teilnehmer absolvieren Prüfung
Das Modelprojekt „Impuls“ erprobt in der Berufsvorbereitung benachteiligter Jugendlicher neu Wege und Möglichkeiten der Kooperation von Berufsschule, freier
Träger der Jugendhilfe und Wirtschaftsunternehmen.
Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit steht die Entwicklung persönlicher und fachlicher Kompetenzen bei Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf, um ihren Übergang in
Ausbildung oder Arbeit bestmöglich vorzubereiten und die Berufsvorstellungen der jungen Leute in die für sie zu bewältigenden bahnen zu lenken.
Die Staatliche Berufsbildende Schule Bautechnik Gera und der Verein Förderung, Ausbildung, Rehabilitation Gera (FAR) arbeiten hier bereits mehrere Jahre
erfolgreich zusammen. Gegenwärtig erhalten 24 Jugendliche im Rahmen des Projektes die Chance, sich in den drei Berufsfeldern Holztechnik, Bautechnik und Farbe/Raumgestaltung zu
erproben und sich gründlich auf die Ausbildung vorzubereiten. Dabei sind elementare Arbeitstugenden wie Pünktlichkeit, Ordnung und Ausdauer ebenso gefragt wie Teamfähigkeit,
das Erlernen kundenorientierter Verhaltensformen und die Entwicklung fachlich solider Kenntnisse und praktischer Fertigkeiten.
Dieses Jahr wird erstmals erprobt, inwieweit Jugendlichen mit einer Form von Qualifizierungsbausteinen berufliche Inhalte aus der Ausbildungsordnung der
einschlägigen berufe vermittelt werden können, um die Chance auf dem Ausbildungsstellen- und dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Damit wird das gleiche Ziel verfolgt, wie es im neuen
Förderkonzept der Bundesagentur für Arbeit und in der Novellierung des Berufsausbildungsgesetzes verankert ist. Dies bedeutet, dass die Chancengleichheit gegenüber den anderen
Formen der Berufsausbildung bzw. –Vorbereitung gewahrt wird und –entsprechende Leistungsbereitschaft der Jugendlichen vorausgesetzt – eine solide Basis für den Übergang in
Ausbildung geschaffen wird.
Nach dreimonatiger Vorbereitung in den Berufsfeldern Holztechnik und Farbe/Raumgestaltung haben die Jugendlichen jetzt fachtheoretische und fachpraktische
Leistungsüberprüfungen absolviert. Gemessen an den Ausgangsbedingungen, spiegeln die Ergebnisse einen deutlichen messbaren Kompetenzzuwachs wider. Besonders stolz können
Teilnehmer wie Sylvio Frank und Richard Jäckel sein, denen gute bis sehr gute Leistungen in Theorie und Praxis bescheinigt wurden. Auch sie haben ein lohnenswertes Fundament
für ihr künftiges Berufsleben geschaffen
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Neuer Standort im Hof der Lutherschule
"Gebt Geras Brunnen eine Zukunft" lautet das neue Projekt des Fördervereins der Staatlichen Berufsschule Bautechnik und des Bildungszentrums Ostthüringen. Mit Blick auf die
Bundesgartenschau 2007 sollen Lehrlinge alle Brunnen der Stadt erfassen und deren Bauzustand analysieren. "Wo es möglich ist, könnten Brunnen wieder hergerichtet werden",
kündigt Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Heinig an. Schließlich seien die Brunnen ein wichtiger Bestandteil des Stadtbildes. Geras Oberbürgermeister habe Unterstützung zugesagt.

Für den Trinkbrunnen an der Breitscheidstraße, direkt vor der ehemaligen Centra-Kaufhalle, kommt das Projekt gerade rechtzeitig. Denn der Abriss des
Areals steht bevor. "Wir hätten nicht gewusst, was wir mit dem Brunnen machen sollen und sind hochfroh, dass der Förderverein uns angesprochen hat", gibt Ralf Schekira,
Geschäftsführer der GWB Elstertal und Brunneneigentümer, zu. Errichtet wurde das Stück 1985 von Keramikerin Annelies Zenichowski aus Zeulenroda. "Der Brunnen passt besonders gut
als Auftakt zu unserem Vorhaben", denkt Dr. Heinig. Denn die Keramikfliesen stellen verschiedene Gewerke dar. Gestern wurde der Brunnen demontiert, nun soll er von den
Lehrlingen im BZO im praxisnahen Unterricht hergerichtet und schließlich im Schulhof der Berufsschule Bautechnik, in der Lutherschule, aufgestellt werden.
Sind mehrere Brunnen bis zur Buga wieder funktionsfähig, ist nur zu hoffen, dass das Wasserspiel nicht an den Finanzen der Stadt scheitert. Die müsste nämlich für die
Wasserkosten aufkommen. Mit dem Brunnen auf dem Puschkinplatz ist im Vorjahr bereits eine Anlage abgerissen worden, für die auch kein Ersatz geplant ist.
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Zwei Schulen gießen ihre Zusammenarbeit in Form - Kooperationsvertrag unterschrieben
Die langjährige Zusammenarbeit des Förderzentrums „Am Brahmental“ in Bieblach/Ost und der Berufsbildenden Schule Bautechnik hat
gestern eine Rechtsform bekommen.
Bettina Weiß, Leiterin des Förderzentrums, und Dr. Wolfgang Heinig, Leiter der Berufsschule unterzeichneten eine
Kooperationsvereinbarung. Gelenkt von dem Wissen, dass die Entscheidung für einen Beruf Einfluss auf das ganze Leben der jungen Leute hat, verpflichteten sich beide Seiten,
enger zusammenzuarbeiten.
Verteilt über das ganze Schuljahr soll es für Förderschüler der 8. und 9. Klassen möglich sein, Schnupperkurse in den
Fachkabinetten in der Lutherschule zu belegen. „Jetzt können wir bei uns etwas zeigen“, verweist Dr. Heinig auf die Ausstattung der sanierten Schule. Auch an eine Teilnahme am
Berufsschulunterricht, an Besuche im Bildungszentrum Ostthüringen in Zwötzen oder in der Bildungsstätte in Aga ist gedacht. Bei den Schülern sollen schon dabei solche
Eigenschaften wie Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen beim Bewältigen von Aufgaben, Pünktlichkeit und Motivation anerzogen werden. Und sie sollen selbst mitreden können.
Wenn es um ihre Berufsentscheidung geht. Zehn Schüler starteten mit dem neuen Ausbildungsjahr an der Berufsschule Bautechnik mit dem Ziel Hauptschulabschluss. Von unserer Seite
hoffen wir auf Hilfe und Unterstützung in der Qualifizierung der Pädagogen im Umgang mit lernbehinderten jungen Leuten.
Übrigens war das zusammenwirken unserer beiden Schulen 1997 enger geworden, nachdem Berufsschüler 1600 D-Mark gespendet hatten. Das Geld wurde damals für den
Wiederaufbau der durch ein Feuer zerstörten Unterrichtsräume am Grünen Weg verwendet.
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Geraer Berufsschüler löchern Berliner Politiker - Angehende Baufachleute im Bundestag
Berlin/Gera (OTZ). Zu einer besonderen Unterrichtstunde weilten vorige Woche 45 Auszubildende, zukünftige Fachoberschulabsolventen und Bahnbauspezialisten der
Staatlichen Berufsbildenden Schule Bautechnik Gera im Deutschen Bundestag in Berlin.
Sie waren Gast der Fraktionsvorsitzenden der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im deutschen Bundestag, Kartin Göring-Eckardt, die als einzige Fraktion auf die
Besucheranfrage positiv reagierte. Martina Woitas, Fachlehrerin für Wirtschaftslehre und Sozialkunde, wollte einfach einmal die Fragen der Auszubildenden täglich im Unterricht
stellen und die mitunter schwer zu beantworten sind, an die Stellen weiterleiten, wo Politik unmittelbar „gemacht“ wird.
Diese Möglichkeit erhielten die Jugendlichen, indem sie nach einer Besichtigung des Plenarsaales, zu einem offenen Gedankenaustausch mit dem Leiter des Büros der
Fraktionsvorsitzenden, Herrn Schellenberg, zusammentrafen.
Von Zurückhaltung keine Spur – alles was die Geraer Bauschüler bewegte, wurde, teils kontrovers, diskutiert. „Welche Auswirkungen hat die Öko-Steuer auf mein
Portemonnaie?“ oder „Warum ist der Kalif von Köln noch nicht abgeschoben?“, all das waren unter anderem Fragen, die den jungen Menschen unter den Nägeln brannten und die sie
endlich einmal an berufener Stelle loswerden wollten.

Nach einer Besichtigung der Glaskuppel und einem Imbiss kehrte man am späten Abend wieder nach Gera zurück. Nicht alle Fragen waren nach Meinung der jungen
Menschen hinreichend beantwortet, nicht alle Sorgen ausgeräumt, aber die Auszubildenden haben gezeigt, dass sie politisch interessiert sind und einiges loswerden konnten, was
vielleicht auch unsere Politiker zum nachdenken anregt.
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Förderverein will Rahmenbedingungen weiter verbessern - Ausbildungsqualität allein sichert nicht den Standort
Gera (AA/Rsch). Die Bautechniker sind die letzten im Bunde der Staatlichen Berufsbildenden Schule (SBBS) in Gera in Sachen Förderverein, aber die Letzten sind sie nicht,
wenn es um das Ausbildungsprofil und die Rolle als Ausbildungszentrum im Bundesmaßstab und im Freistaat Thüringen geht. „Es ist ein gutes Gefühl, dass wir als Schule nun ein
Geländer in Form eines Fördervereins an unserer Seite haben“, zeigt sich Schulleiter Dr. Wolfgang Heinig stolz und weilt dabei in Gedanken schon im künftigen neuen Domizil, der
ehemaligen Lutherschule in der Richterstraße. Denn hier werden sich die Ausbildungsbedingungen auf verschiedenen Gebieten wesentlich verbessern. Fachlich topp und die
Ausbildungsergebnisse können sich sehen lassen, doch nur die Ausbildungsqualität wird künftig nicht allein über einen Schulstandort entscheiden. Stimmen müssen auch die
Rahmenbedingungen, so dass die Schule von den Auszubildenden als ihre Schule gesehen wird. Ausbildung und Lernen muss auch Spaß machen uns diejenigen die in der SBBS Bautechnik
die Schulbank drücken sollen sich dort auch wohl fühlen. Und genau hier setzt das Engagement des Fördervereins ein und die 16 Gründungsmitglieder wissen ganz genau auf was sie
sich einlassen und ließen keinen Zweifel daran, dass es sich bei der SBBS um ihre Schule handelt. Mit Heinrich- Dieter Hischer als Vorsitzender des Fördervereins der SBBS
Bautechnik Gera e.V. fiel die Entscheidung zu Gunsten eines engagierten Wirtschaftsmannes, der langjährig das Bildungszentrum Ostthüringen leitete und gegenwärtig als
Geschäftsführer des Bildungswerkes Bau Hessen- Thüringen e.V. fungiert. Ihm zur Seite stehen als sein Stellvertreter Dietmar Wesser, geschäftsführender Gesellschafter der
Firmengruppe Wesser, als Schatzmeisterin Sylvia Bachmann, Amtsleiterin der Stadtkasse Gera uns als Schriftführer Dr. Wolfgang Heinig, Schulleiter der SBBS Bautechnik. An der
Seite der ca. 950 Schülerinnen und Schüler und 33 Lehrern wollen sie alle Kräfte bündeln, um die Zukunft dieser Hochspezialisierten Berufsschule zu sichern, was nichts anderes
bedeutet, als dass der Trend einer Etablierung von Landes- und Bundesfachklassen anhält und weiter ausgebaut werden kann. Viel versprechend könnte dabei der neue
Ausbildungszweig Gleisbau- Spezialist sein.
Nun heißt es für die Mitglieder des Fördervereins kräftig die Werbetrommel zu rühren, denn auch eine Berufsschule lebt nur mit den Schülern und da kann eine
Schule derzeit nicht genug haben. Voraussetzung dafür sind Kenntnisse bei den Schulabgängern über das Ausbildungsprofil der SBBS Bautechnik. Und genau hier liegen die Reserven,
denn dass von der Berufsschule bereitgestellte Informationsmaterial kommt leider nicht immer bei den Schulabgängern an, bedauert Dr. Heinig.
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Angebote für Hauptschüler und Abiturienten - Berufschule Bautechnik stellt sich vor
Gera - Ostviertel (OTZ/KW) Zum zweiten Mal lud die Berufsschule Bautechnik am Sonnabend zu einem tag der offenen Tür im neuen Gebäude in der Richterstraße ein.
Vorab hatte die Schule in ganz Ostthüringen geworben, Und Schulleiter Dr. Wolfgang Heinig zeigte sich zufrieden mit der Resonanz. Zwei Ziele habe man mit dem Tag verfolgt: das
frisch sanierte Haus für Interessenten zu öffnen und natürlich jugendlichen bei der Berufsfindung wertvolle Tipps zu geben. Dazu hatte sich Dr. Heinig mit der Handwerkskammer
und dem Bildungszentrum Ostthüringen weitere Partnet ins Haus geholt.
Insgesamt 13 Bauberufe gelehrt, 33 Lehrkräfte vermitteln den Stoff. Interessant sind die Schulangebote für den Hauptschüler wie den Abiturienten. Das
Berufsvorbereitungsjahr für Schulabgänger ohne Lehrstelle und das berufliche Gymnasium (Bewerbungszeit 1. bis 6. März), in dem Realschüler den Sprung zum Studium schaffen
können, gehören zur Vielfalt des Hauses. Erstmals startet im September die Berufsfachschule mit einer Klasse. Haupt- und Realschüler werden hier praxisbegleitend auf den
Lehreinstieg in den Bereichen Bautechnik, Lackiere, Raumgestalter vorbereitet (Bewerbung bis 31. März). Erst seit vorigem Jahr wird ein duales Komplexstudium möglich, bei dem
Abiturienten einen Bachelor- bzw. Masterabschluss in der Richtung Bahnbau erhalten. Die Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Fachoberschule Erfurt. 90 Prozent der 900
Schüler jedoch holen sich auf klassischem Wege in der Schule das theoretische Rüstzeug für ihre Lehrausbildung. Die Spannbreite reicht von den Gewerken des Hoch- und Tiefbaus
bis zum Ausbau.
Die Baubranche sei bei den Schulabgängern gefragt wie zuvor, versichert Dr. Heinig. Auch wenn sich die Arbeitsmarktlage inzwischen verschlechtert hat. Das
schlage sich manchmal in Lernlust nieder, dann sei es aber auch an der Schule, zum Berufsabschluss zu motivieren.
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Tag der offenen Tür an der Bauschule Gera - Neue Schule in der Richterstraße vorgestellt
Gera (OTZ). Unmittelbar nach der Bildungsmesse „Berufe aktuell ’04“ führt die Staatliche Berufsbildende Schule Bautechnik Gera
am Sonnabend, dem 24. Januar, in der zeit von 9 bis 12 Uhr in der Richterstraße 2 einen Tag der offenen Tür durch Eingeladen sind vor allen Schüler der Abgangsklassen der
Haupt und Regelschulen mit ihren Eltern, aber auch künftige Abiturienten.
Neben der Besichtigung der Schule können sich die jungen Leute Menschen über die Ausbildung in den Bauberufen, über das
Berufliche Gymnasium Technik und das Berufsvorbereitungsjahr informieren. Für Schüler mit Lernbehinderung wird das Modellprojekt Tiefbaufacharbeiter / Tiefbaufachwerker
vorgestellt. Künftige Abiturienten können sich beraten lassen über das duale Komplexstudium Bahnbau, das zum Masterabschluss an der Fachoberschule Erfurt führt.
Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Bildungszentrum Ostthüringen und dem Berufsbildungs- und Technologiezentrum der
Handwerkskammer Ostthüringen durchgeführt.
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Neuregelungen des Handwerks treten in Kraft - Meisterzwang nur noch bei 41 Berufen
Berlin (ddp). Die vom Bundestag beschlossene große und kleine
Novelle des Handwerksrechts tritt wie geplant zum Jahreswechsel in Kraft. Beide Gesetze wurden am Montag im Bundesgesetzblatt veröffentlicht, wie das
Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. Die Neuregelung des Handwerks sieht unter anderem eine Beschränkung des Meisterzwangs auf 41 zulassungspflichtige
Handwerksberufe vor. Alle übrigen 53 Handwerke sind zulassungsfrei. Bis auf die Ausnahme von sechs Berufen können erfahrene Gesellen in Zukunft auch in den
zulassungspflichtigen Handwerken selbstständig machen, wenn sie sechs Jahre praktische Tätigkeiten in den Handwerk vorweisen können, davon vier Jahre in leitender Position. Das
Inhaberprinzip wird zudem abgeschafft. Betriebe, die ein zulassungspflichtiges Handwerk ausüben, können jetzt auch von allen Einzelunternehmer oder Personalgesellschaften
geführt werden, die einen Meister als Betriebsleiter einstellen. Für Ingenieure, Hochschulabsolventen und staatlich geprüfte Techniker wird der Zugang zum Handwerk erleichtert.
Neuen Handwerksunternehmen wird in den ersten vier Jahren nach der Existenzgründung eine abgestufte Befreiung von den Kammerbeiträgen gewährt. Mit der so genannten kleinen
Handwerksrechtsnovelle wird die selbstständige Ausführung einfacher Handwerklicher Tätigkeiten künftig erleichtert.
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Neugierige strömen in Scharen
Das hat selbst Schulleiter Dr. Wolfgang Heini am Sonnabend überrascht: Fast 200 Besucher waren am Sonnabend zum Tag der offenen Tür in die ehemalige Lutherschule
gekommen. Die Staatliche Berufsschule Bautechnik, die im komplett sanierten Haus seit September ihr neues Domizil hat, hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen. Einfach, um der
Bevölkerung zu zeigen, wie sich das alte Schulgebäude verändert hat.

Und diese Gelegenheit ließen sich Leute nicht entgehen. Die Freude darüber war dem Schulleiter anzusehen, als sich punkt 9 Uhr die Tür zum Zeichensaal, der
ehemaligen Aula, öffnete, und der Besucherstrom zur ersten Führung schon gar kein Ende nehmen wollte. Viele ehemalige Schüler – manche waren vor 70 Jahren hier eingeschult
worden -, ehemalige Kollegen, aber auch Interessenten für die Ausbildung wie Stefan Schleußig aus der Biermannschule hatten sich eingefunden. Von Dr. Heinig erfuhren sie
Interessantes über die Geschichte und das umfangreiche Bauvorhaben an dem Schulgebäude. Die Schule habe sich mit ihren Ideen und Möglichkeiten einbringen können, Kollegium und
Schüler fühlen sich wohl im neuen Haus, freuen sich über die eigene Kantine und tüfteln jetzt daran, wie Schulhaus und Schulhof weiter ausgestaltet werden können. „Wer vor 50
Jahren diese Schule besucht hat, erkennt nichts wieder“, so Dr. Heinig. Ganz sollte er nicht Recht behalten. Denn an die wunderschöne Kassettendecke im Zeichensaal, die man
erhalten hat, kann sich die 77-jährige Elfriede Nöthlich noch gut erinnern. Sie wurde vor 70 Jahren hier eingeschult. Und Monika Kratzert, die bis 1967 die Lutherschule
besuchte, weiß noch ganz genau, wo die alten „Plumpsklos“ gestanden haben… Man wünsche sich eine gute Partnerschaft mit der Bevölkerung, hat Dr. Heinig betont. Dafür dürfte
nicht erst am Sonnabend ein Anfang gemacht worden sein. Denn bislang habe es trotz einiger Befürchtungen keine Probleme gegeben.
Es klappt mit Nachbarn
„Gespannt wie am ersten Schultag“ saßen am Sonnabend die Besucher in der alten, ganz neuen Lutherschule am Tag der offenen Tür. Erwartungsvoll hatte sich die
77-jährige Elfriede Nöthlich, die gleich im Haus gegenüber wohnt und vor 70 Jahren hier zur Schule kam, gleich an der Bank ganz vorn platziert. Sie hatte das Baugeschehen
hautnah verfolgt und freut sich, „dass nun alles so schön geworden ist“. Siegfried Wostal, Schulanfänger von 1951, wollte seiner Enkelin „einfach mal eine schöne Schule zeigen“
und fürs nächste Klassentreffen eins der gezeigten Fotos „ergattern“. Wolfgang Hübner, früher Direktor an der Textil-Berufsschule, und seine Frau Sonja zeigten sich begeistert
von dem tollen modernen Haus. Und Schulleiter Dr. Wolfgang Heinig war am Ende glücklich über die so große Resonanz an diesem Tag. Denn es liege der Berufsbildenden Schule
Bautechnik viel daran, in guter Nachbarschaft mit der Bevölkerung zu leben. Zum Glück hatten sich anfängliche Befürchtungen der Leute keineswegs bestätigt. Die Schüler halten
sich an die Hausordnung und auch mit dem Parken der Autos im Parkhaus klappt es gut, ist der Schulleiter doch einigermaßen erleichtert. Und so wird Elfriede Nöthlich
hoffentlich nie wieder erleben, was es immerhin schon mal gegeben hat hier: dass Tomaten oder Schneebälle bei ihr durch Fenster fliegen…
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Neue Berufsschule steht für Geraer Zuversicht - Große Einweihung in der Lutherschule
Mit der Staatlichen Berufsschule Bautechnik in der Richterstraße 2 wurde gestern die erste Geraer Berufsschule in einem völlig neu ausgestatteten Gebäude
eingeweiht. Schon im Juli war die Berufschule in der Eiselstraße ausgezogen, wo sie seit 1969 ansässig war. Mit dem Ausbildungsstart Ende August begann der sanierten
Lutherschule. Die gelungene Architektonische Gestaltung und die solide Bauausführung seien Beweise dafür, dass es sich lohnt, historische Schulgebäude zu sanieren, meine
Schulleiter Dr. Wolfgang Heinig. Er erinnerte sich noch gut an das Jahr 1951, als er in ebendieser Schule eingeschult wurde. “Die Geraer aus diesem Viertel sind froh, dass
ihre Lutherschule weiter lebt“, sagte der Schulleiter gestern.

Dass dies möglich wurde, investierte die Stadt Gera auf der Basis einer alternativen Projektfinanzierung , der
ein Nutzungsrecht- und Nutzungsüberlassungsvertrag zugrunde liegt, 3,514 Millionen Euro. Entstanden sind im Klinkerbau 23 Unterrichtsräume, Labore für Dachdecker und Maler, das
Baustoffkabinett, Computerkabinett, Kantine, Archiv und ein Zeichensaal in der Aula. Hier waren gestern die Zeichentische herausgeräumt worden. Der Mädchenchor des
Goethegymnasiums brillierte bei seinem ersten Auftritt nach nur 3 Wochen Probe unter Leitung von Rainer Fiala im so gewonnenen Festsaal. Oberbürgermeister Kevin Geipel
(parteilos) dankte den ‚Auszubildenden und den Lehrern für ihre Geduld und alle am Bauabschnitt Beteiligten. Die Walter Bau AG hatte den Zuschlag als Generalunternehmer erteilt
bekommen. Ihr dasein nannte Iris Gleicke (SPD) vom Bundesbauministerium symbolträchtig. „Geht es doch um eine Schule für den Bau“, betonte die Staatssekretärin. Diese
Schulsanierung zeigte, dass man keiner Fata Morgana folge, wenn privates Kapital und Know How für öffentliche Infrastrukturvorhaben eingebunden werden, verdeutlichte sie.
„Dieser Geraer Bauhaus wirkt weit über die Region hinaus“, formulierte Thüringens Kultusminister Michael Krapp (CDU) euphorisch. Hier werde Wissen für die Fußböden der halben
Bundesrepublik gelehrt. Damit deutete er an, dass bundesweit neben Schweinfurt nur in Gera Estrichleger ausgebildet werden. „Der schulische- Berufsbildende Bereich hat mit der
Modernisierungsoffensive der Wirtschaft gleichgezogen“, würdigte der Minister die Leistungen der Vordenker, Planer und Bauleute.
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„Wir wollen was Bleibendes schaffen“ – In der Lutherschule werden jetzt Lehrlinge ausgebildet
Gera (AA/mm). Etwas Bleibendes schaffen gegenwärtig sieben Auszubildende zum Hochbaufacharbeiter, Fachrichtung Mauerwerksbau auf dem Gelände der neuen
Berufsschule in der Richterstraße. Die zu errichtende Ziermauer wird sie gleichzeitig immer an eine ihrer letzten Tätigkeiten in der Ausbildung erinnern, denn danach ist bei
den meisten vorerst Schluss.

„Mit dem Projekt der Freiflächengestaltung wollen wir die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Praxis demonstrieren“, sagt Bernd Platz der stellvertretende
Schulleiter. Mit dem neuen Schulhaus mussten auch die Außenanlagen völlig neu gestaltet werden. Die Lehrlinge schaffen ein schönes Anschauungs- und Gestaltungselement, das von
verschiedenen Segmenten geziert wird. Holländische, gotische und andere Verbände werden dargestellt und angewandt. Zugleich ist es das Gesellenstück der Lehrlinge, die Ende
August die Resultate erfahren. „Drei werden in ein drittes Lehrjahr gehen, die anderen haben eben Pech gehabt“, sagt lapidar Rudolf Bohne, der verantwortliche Ausbilder. Das
Berufs- und Technologie-Zentrum (BTZ) hatte sich spontan bereit erklärt, zu helfen und etwas Bleibendes zu schaffen. Neun Meter lang ist die Mauer, jeder Azubi zieht ein
Segment hoch, wofür es zirka 2,5 Tage Zeit gab.
Die Zeit des Lernens in der Eiselstraße ist damit vorbei. „Dort waren die baulichen Bedingungen einfach unzureichend“, freut sich Bernd Platz auf den Unterricht
im neuen Haus und das Umfeld.
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Noch wenige Handgriffe bis zum Einzug in Lutherschule - Bauberufsschule bekommt Vorzeigeobjekt / 17 Tage bis zum Umzug
„Ich bin sehr stolz und freue mich schon auf unseren Umzug in die neue Berufschule“, sagt Dr. Wolfgang Heinig, Direktor der Staatlichen Berufsschule Bautechnik,
gestern bei der Besichtigung der Lutherschule, dem neuen Zuhause der Bauberufsschüler. Am 7. Juli werden die Lehrer der Staatlichen Berufsschule Bautechnik ihr neues Domizil
beziehen können. Mitte August wird alles fix und fertig sein. Heinig sieht zweimal pro Woche nach dem Stand der Sanierungsarbeiten. „Wir konnten unser Baustoffkundelabor in der
einstigen Turnhalle des Schulgebäudes aufstellen“, so der Direktor. Seit 1993 schlummerte es in der alten Plattenschule in Debschwitz. Nun wird die Laborausrüstung das erste
mal benutzt werden können. Seit September letzten Jahres haben 36 Unternehmen an der Sanierung der Lutherschule gearbeitet. 31 Firmen waren aus den neuen Ländern, die Hälfte
davon Thüringer. Die Außenfassade des 119 Jahre alten Gebäudes ist ein Prachtstück geworden und glänzt in warmen Gelbtönen. „Jeden Tag hab ich mich gefreut“, so Oberbauleiter
Horst Grünzig von Walter-Bau. „Man konnte sehen, wie die unansehnliche Schule aus ihren schmutzigen Pelz schält“, strahlt der Fachmann.

Die Berufsschule ist die einzige in Thüringen. Die Sanierung sei für Geraer und Thüringer Bauwirtschaft eine besondere Herausforderung gewesen, betonte
Oberbürgermeister Ralf Rauch (parteilos) „Das wunderbare Gebäude zeigt das Können unserer Bauleute“, so Rauch. Räume und Flure erstrahlen im neuen Glanz und sind durch
Akkustikdecken verändert. Nur ein paar Handgriffe fehlen am Farbkabinett, den Laboren und im Computerkabinett. Mit 50 Computerarbeitsplätzen für insgesamt 180000 € hält
Direktor Heinig die Schule für absolut konkurrenzfähig im Bundsweiten Berufsschulmarkt.
Die Sanierung hat 3,1 Millionen € gekostet. Die Finanzierung über einen Investor habe inzwischen viele Interessenten angelockt, so Bernd Kriebitzsch Chef der
Zentralen Gebäude- und Grundstücksverwatung. Trotz Rückzahlung der Kreditsumme werde aber der Saathaushalt entlastet, erklärte Kriebitzsch. Für die Lutherschule seien jährlich
rund 450000€ aufzubringen. Die Plattenschule hätte das Stadtsäckel mit 50000€ mehr belastet.
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Weniger Berufsschulen und moderner Standard - Künftige SBBS Bautechnik ist beispielhaft
Nicht nur weniger Schulen, sondern auch weniger Berufsschulen wird es künftig in Gera geben.
Auch in der Berufssausbildung mache sich immer mehr die sinkende Schülerzahl bemerkbar, die eine wesentliche Ursache für den Konzentrationsprozess ist, sagte
Jürgen Fischer, Leiter des Geraer Schulverwaltungsamtes, gegenüber OTZ. Die Zahl der Berufsschulen in Gera werde von derzeit neun Standorten auf vier Berufsschulzentren im
Jahre 2012 schrumpfen, um die Berufsausbildung wirtschaftlich zu gestalten.
Solch ein Prozess vollziehe sich aber nicht nur in der Stadt, sondern in ganz Thüringen. Deshalb plädiert das Geraer Schulverwaltungsamt in Richtung Thüringer
Kultusministerium dafür, dass Schwerpunkt-Standorte für die Berufsausbildung im Freistaat geschaffen werden. Und der Standort für Ostthüringen sollte Gera heißen. Denn es mache
keinen Sinn, wenn in der Stadt und in den Nachbarkreisen dieselben Ausbildungsberufe im Angebot, die Lehrlingsklassen aber überall bestenfalls zur Hälfte gefüllt sind.
Außerdem sei, so Jürgen Fischer, die Stadt gewillt, auch für die Zukunft moderne Lehr- und Lernmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Fischer wünscht sich, dass
die Diskussion über künftige Schwerpunkt-Standorte transparent geführt werde und eine faire Vorgabe durch das Thüringer Kultusministerium erfolgt.
Mit der Konzentration von Berufsschulen und Standorten auf perspektivisch vier in Gera können in der Stadt auch konzentriert investiert werden. In dem
Zusammenhang wünsche sich die Stadt, dass Förderungen von Bund und Land künftig stärker als Pauschalmittel ausgereicht werden. „Zwei drittel der Gebäudeflächen in der Stadt
sind Schulen und hier wissen wir am besten, wo das Geld am nötigsten ist“. Erläutert Bernd Kriebitzsch, Leiter der Zentralen Grundstücks- und Gebäudewirtschaft.
Freiere Hand wünscht man sich in der Stadt auch für alternative Formen der Finanzierung von Schulsanierungen. Erstmals läuft derzeit die privat finanzierte
Sanierung einer Berufsschule: der Umbau der Lutherschule zur SBBS Bautechnik. Das künftige moderne Berufsschulzentrum mitten in der Stadt könne beispielgebend werden für die
Ausbildungspotenziale des Oberzentrums Gera auch in der Zukunft.
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Ein Schmuckstück schält sich langsam aus dem Baugerüst - Sanierung der Lutherschule in 16 Gewerken fertig /
Einzug im Juli
Gera. „Baustelle Lutherschule“ - zum Ort des Geschehenes zog es das sechsköpfige Gremium des Bildungs- und Schulausschusses samt Bürgermeister Norbert Hein
(CDU). Zum neuen Schuljahr soll die Staatliche Berufsschule Bautechnik aus Debschwitz in das alterwürdige Gebäude einziehen. Insgesamt 21 Gewerke sind waren seit September
letzten Jahres oder sind derzeit vor Ort. Davon haben 16 Werke ihre Aufgabe abgeschlossen. Zu sehen ist ein Schmuckstück, das sich langsam aus einem Baugerüst schält und zum
Vorschein kommt. „Die Maler und Schlosserarbeiten sind zur Hälfte fertig, die Fliesenleger beginnen und die Fußbodenarbeiten sind vergeben“, sagt Bernd Kriebitzsch. Chef der
städtischen Gebäude- und Grundstücksverwaltung. Derzeit laufe eine Ausschreibung der Stadt für die Gestaltung der Außenanlagen. Sie sollen im August fertig sein, informierte
Kriebitzsch die Ausschussmitglieder. Für den Bauabschluss am 30. Juni sieht Oberbauleiter Horst Grünzig von Walter- Bau überhaupt keine Gefahr. In nur wenigen Wochen, Anfang
Juli, will Dr. Wolfgang Heinig, Direktor der Berufsschule, sein neues Domizil in Besitz nehmen, die Ungeduld ist zu verstehen. Warten doch in dem neuen Gebäude doch Labore und
Unterrichtsbereiche Allerfeinsten. Der Turmsaal wird zum Baustoffkabinett, die Aula als Zeichensaal nutzbar. Darüber hinaus gibt es Übungsräume für Dachdecker und Farbtechnik,
Archiv, Bibliothek und das Computerkabinett. Die Unterrichtsräume sind mit Akustikdecken versehen und zum Teil erweitert worden. Das schaffe optimale Bedingungen für die
Schüler und mache die Schule konkurrenzfähig auf dem Bildungsmarkt, betonte Heinig. Mit mehr als 3 Millionen Euro finanziert ein privater Investor das Vorhaben. Zehn Geraer
Firmen sind eingesetzt. Trotz moderner Innenausstattung bleibt der besondere Charme des 119 Jahre alten Backsteinhauses erhalten. Obwohl selbst nicht unter Denkmalschutz
stehend, sind die Gotischen Elemente im Treppenaufgang und wunderbare Kassettendecke fachmännisch hergerichtet worden. An der Wand des Schuleingangs werden sich die
verschiedenen Zünfte mit ihrem Zeichen verewigen. In der Kantine sollen Handwerksbeispiele als gestalterische Elemente eingesetzt werden. „ Dann können unsere Schüler, während
sie eine Bockwurst essen, gleich noch etwas lernen“, sagte der Direktor. Für den Schulabschluss war die Ortbegehung ein guter Termin. Die Verbindung von Traditionserhalt und
modern ausgestatteter Schule gelingt hier , das konnte jeder sehen.
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Die Aula der Lutherschule wird Zeichensaal für die Berufsschüler - Für 3,3 Millionen Euro wird traditionsreiches Schulgebäude
saniert
Gera. In der im Oktober 1883 eingeweihten Lutherschule in der Richterstraße herrscht derzeit ein emsiges Baugeschehen wie wohl weiland vor 120 Jahren. Vom Keller
bis zum Boden sind Maurer, Elektro- und Sanitärinstallateure, Maler und Handwerker vieler anderer Gewerke dabei, den fast sandsteinfarbenen Klinkerbau auf seine neue Funktion
vorzubereiten. Hier soll die Staatliche Berufsbildende Schule Bau aus der Eiselstraße in diesem Jahr Einzug halten. Am 30. Juni werden die Arbeiten abgeschlossen sein, ist
Bauherrin Kathrin Pfeiffer vom Städtischen Eigenbetrieb Zentrale Grundstücks- und Gebäudewirtschaft (ZGGW), optimistisch.

Beim Rundgang durch das Schulgebäude mit Frank Kühn von der Firme Walter- Bau AG, die als Generalaufragnehmer fungiert, deuten die Gespräche mit den Bauleuten
darauf hin, dass sich die Bauherrin bestens auskennt. Sie kann sich noch genau den Zustand des Objektes zu Beginn der Bauarbeiten im September 2002 erinnern und ist des Lobes
voll über die gravierenden Veränderungen. Besonders das Untergeschoss, der frühere Kellerbereich, sei nicht wieder zu erkennen. Fußböden und Wandputz sind neu, das Mauerwerk
ist abgedichtet und trocken gelegt. In die ehemalige kleine Turnhalle kommt das Baustofflabor mit anschließendem Klassenraum.
Am anderen Ende des Flures wir an der Ausstattung der künftigen Kantine gearbeitet. Hier werden allerdings noch Freiräume für die Umsetzung gestalterischer Ideen
der künftigen Berufschüler gelassen. Sie wollen eine Wand im Fachwerkstil herrichten und an Wänden Handwerker- Zunftzeichen anbringen. Es hätten sich schon mehrere Klassen der
jetzigen Berufschule Bau sehen lassen, weiß Frau Pfeiffer.
Das Filetstück des Gebäudes, wie es Frank Kühn bezeichnet, ist die ehemalige Aula. Wie alles am und im Gebäude, wird auch dieser Raum nach denkmalpflegerischen
Gesichtspunkten saniert, obwohl das Gebäude selbst nicht als Denkmal eingestuft sei, wie Frau Pfeiffer erwähnt. Die Aula mit den großen Fenstern, die gegenwärtig eingebaut
werden, wird als Zeichensaal hergerichtet und kann selbstverständlich auch für zentrale Schulveranstaltungen genutzt werden. Die aufwändig gearbeitete Kassettendecke wird
fachmännisch restauriert. In de Treppenhäusern wird den im gotischen Stil erhaltenen Sandsteinwänden ebenfalls größtes Augenmerk geschenkt, damit sie auch künftig eine Zierde
des Schulhauses sind.
Insgesamt sind die Kosten für die Sanierung und den Umbau des Schulgebäudes mit 3 315 000 EURO veranschlagt – mit allem drum und dran, einschließlich der
Außenanlagen.
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Geraer Lutherschule wird zum Nulltarifumgebaut - Privatmodell für Berufschule rechnet sich
Gera (OTZ/-um-). In Die seit Sommer 2000 geschlossene Lutherschule kann endlich wieder Leben einziehen. Das 119 Jahre alte Schulhaus- zuletzt als Regelschule
genutzt - wird bis zum Juni 2003 saniert und umgebaut. Die staatliche Berufsschule Bautechnik wird einziehen.
Das Landesverwaltungsamt hat den Weg frei gemacht für die privat finanzierte Investition. Die Rechtsaussicht hatte Probleme gesehen, weil dieses Modell ein
Kreditähnliches Geschäft darstellt und die Stadt Gera aufgrund ihrer finanziellen Lage keine neuen Darlehen aufnehmen darf. Der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Peter
Stephan, konnte sich schließlich in Gera doch davon überzeugen, dass die Investition auch finanziell sinnvoll ist: „Die Belastung für den Haushalt ist gleich Null“, rechnet
Bernd Kriebitzsch, Chef der städtischen Grundstücks- und Gebäudeverwaltung. Vor. In Debschwitz, wo die Berufsschule Bautechnik zurzeit untergebracht ist, müsste ein Anbau
hochgezogen werden, um das vorgeschriebene Raumprogramm für diese Berufsschule umzusetzen. Zurzeit müssten Fachkabinette, die mit Steuergeldern angeschafft wurden, im Keller
lagern. Außerdem seien am Standort Debschwitz erhebliche Investitionen in den Brandschutz erforderlich. Da mit dem Umbau der Lutherschule die Zusage verbunden ist, zusätzlich
160 000 Euro Personalkosten einzusparen, ergibt sich untern Strich die Sanierung faktisch zum Nullltarif.3,3 Millionen Euro sollen in die Lutherschule von der Dacherneuerung
bis zum Papierkorb investiert werden. Die Deutsche Immobilien Leasing hat eigenes eine Projektgesellschaft gegründet. Fenster, Decken, Fußböden, Haus- und Sanitärtechnik werden
erneuert, Unterrichtsräume vergrößert. Die in Debschwitz eingemotteten Fachkabinette können eingebaut werden. Die Klinkerfassade wird gereinigt und die Außenanlagen erneuert.
Das Grundstück in Debschwitz soll veräußert werden. Der Stadtteil hat sich als attraktive Wohnadresse in Gera erwiesen. Das Parkproblem in der Lutherschule ist ebenfalls
gelöst. Die Berufsschüler sollen kostengünstig das nahe Parkhaus der GWB „Elstertal“ nutzen können. Mit der Sanierung der Lutherschule wird Gera als Berufsschulstandort
gestärkt. Gäbe es in der berufspraktischen Ausbildung in der Stadt gute Bedingungen, so werden jetzt die Defizite bei den Verhältnissen für den berufstheoretischen Teil
ausgeräumt. Rund 1000 Berufsschüler zählt die Schule, die aus weiten teilen Ostthüringens kommen. In Gera wird zurzeit an 44 kommunalen Investitionen gebaut oder liegen mit
Geld untersetzte Planungen vor. Die Gesamtsumme dieser Projekte beziffert die Stadtverwaltung mit 73,36 Millionen Euro. 71 Prozent der Mittel sind Steuergelder, die der
Freistaat zur Verfügung stellt, 24 Prozent kommen aus der Kasse der Stadt und fünf Prozent steuern private Investoren bei. „Wir würden gern noch mehr machen“, sagt
Oberbürgermeister Ralf Rauch (parteilos)
Mit Blick auf Investitionsstau, Auftragslage der Unternehmen und Arbeitsplätze. Der Stadt sind allerdings die Hände gebunden, weil sie keine Kredite aufnehmen
darf. „Dabei liegt die Verschuldung der Stadt deutlich unter dem Thüringer Durchschnitt“, sagte Rauch.
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