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03.05.05 | |
Informationen zu Projekten & aus den Fachbereichen
Berufliches Gymnasium Bautechnik - Seminarfacharbeit variables Stadtteilmodell Bieblach - [Oktober 2004]
Im Rahmen einer Seminarfacharbeit der 13. Klasse der Staatlichen Berufsbildenden Schule Bautechnik Gera entstand ein Modell des Stadtteils Gera -
Bieblach, dessen Elemente variabel ... mehr  |
Berufsvorbereitungsjahr Impuls - Workshop Suchtberatung - [November/Dezember 2004]
Der Drogenmissbrauch in Thüringen hat zugenommen, jüngste Zahlen belegen das. So erhöhte sich allein die Zahl der Erstkonsumenten harter Drogen in Thüringen laut
einer Studie der Bundeszentrale... mehr  |
Fachbereich Bautechnik - LEKOBAU - [Juni 2003 - Juli 2005]
Der Schulversuch LEKOBAU wurde Thüringenweit im Juni 2003 gestartet. Es handelt sich dabei um neue Organisationsstrukturen, die Lernorte so
gestalten, dass eine Zusammenarbeit zwischen ... mehr  |
Modelprojekt Behinderten gerechte Ausbildung - [seit August 2001]
Seit August 2001 werden in der zielgruppenorientierten Förderung von Jugendlichen in der Berufsausbildung, so die offizielle Bezeichnung, Mädchen
und Jungen mit Lernbehinderung... mehr  |
Schulpartnerschaft [seit Juli 2004]
Die langjährige Zusammenarbeit des Förderzentrums „Am Brahmental“ in Bieblach/Ost mit unserer Berufsbildenden Schule Bautechnik hat am 05.07.2004 eine Rechtsform
bekommen. ... mehr  |
Seminarfacharbeit Berufliches Gymnasium
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Im Rahmen einer Seminarfacharbeit der 13. Klasse der Staatlichen Berufsbildenden Schule Bautechnik Gera entstand ein Modell des Stadtteils Gera -
Bieblach, dessen Elemente variabel herausnehmbar und damit bestens geeignet sind entsprechend der Rahmenplanung für den Stadtteil Zukunftsvisionen zu simulieren. Bei der
Gestaltung des Entwurfs kam es den Schülern besonders auf Übersichtlichkeit an, um es für jeden Anwohner verständlich zu machen. Im März begannen die 18- bis 19- jährigen
dieses Projekt aus Holz und Gips zu fertigen.
Aufgrund der unterschiedlichen Materialstrukturen kam es zu Problemen, die zusätzlich bewältigt werden mussten. Das Projekt, so sind sich die jungen
Leute einig, habe nicht nur ihren Teamgeist gefördert, sondern |
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auch viel Spaß gemacht. Ein Fakt stand für die Schüler im natürlich im Vordergrund: Der Bau des Modells sollte hinsichtlich der Größenverhältnisse
und der natürlichen Gestaltung des Geländes gelingen und als Seminarfacharbeit ein gutes abschneiden gewährleisten.
Das Modell Bieblachs ist im Stadtteilbüro aufgestellt worden und wird die Bieblacher Anwohner künftig noch anschaulicher über die Rahmenplanung
ihres Wohngebietes informieren.
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Modelprojekt Behinderten gerechte Ausbildung |
Seit August 2001 werden in der zielgruppenorientierten Förderung von Jugendlichen in der Berufsausbildung, so die offizielle Bezeichnung, Mädchen und Jungen mit
Lernbehinderung an der SBBS Bautechnik Gera in einem Modellprojekt ausgebildet.
Zur Zielgruppe zählen Mädchen und jungen mit Lernbehinderung. Sie haben es in der Regel schwer, mit ihren Altersgenossen bei der Ausbildung schritt zu halten und
waren dadurch in der Vergangenheit auch im Berufsleben benachteiligt Denn viele Möglichkeiten hatten sie nicht – im Baugewerbe reichet es meist nur zum „Fluchtenmaurer“ im
Fachjargon als Werker bezeichnet. Als Gesetzesgrundlage liegt der § 102 AFG zu Grunde.
Im Jahre 2001 stellten Heinrich-Dieter Hischer, damals Chef des Bildungszentrums Ostthüringen und heute Geschäftsführer des übergeordneten Bildungswerkes
Hessen-Thüringen, und Dr. Wolfgang Heinig, Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Bautechnik Gera, die Überlegung an, wie dieser Zielgruppe gleiche Chancen bei der
Berufsausbildung geschaffen werden können. Das Modellprojekt begann mit 26 Jugendlichen mit Lernbehinderung die mit einer verlängerten Ausbildungsdauer die Möglichkeit bekamen
sich zum vollwertigen Ausbaufacharbeiter im Fliesen oder Trockenbau zu qualifizieren.

Die Grundausbildung wurde von einem Jahr auf zwei Jahre verlängert. Damit ergibt sich eine Ausbildungszeit zum Facharbeiter von 42 Monaten und zum Fachwerker von
36 Monaten. Voraussetzung für die Weiterführung der Ausbildung zum Facharbeiter sind 8 in Theorie und Praxis bestandene Module.
73 % Prozent dieses ersten Ausbildungsganges im Modellprojekt haben daraufhin die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Dies wurde möglich, da die
Ausbildungsinhalte auf elf Module aufgeteilt sind und die Klassenstärke elf Schüler pro Klasse beträgt. Sehr positive Wirkungen hatte die Durchführung von Praktika, Exkursionen
zu Baustellen oder Betrieben der Baustoffindustrie.
Im Jahre 2002 wurde dabei ein neuer Kinderspielplatz mit TÜV-Prüfung errichtet

Professor Werner Bloy, der im Auftrag des Freistaates Thüringen diesen Versuch wissenschaftlich begleitet könne diese Förderung von lernbehinderten Jugendlichen
in der Ausbildung aus vollster Überzeugung weiter empfehlen.
Auch Dr. Urte Mai vom Arbeitsamt Gera und Silke Wesser vom Arbeitsamt Altenburg, die die entsprechenden Rahmenbedingungen schufen, versprachen weitere
Unterstützung.
So wurde das Modellprojekt im folgenden Jahr (2002) mit der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter fortgesetzt. 2 Jahr späte nach dem Umzug unserer Schule in die
Lutherschule konnte wiederum ein Ausbildungsgang für Jugendliche mit Lernbehinderung beginnen. Diese Jugendlichen können sich bei erfolgreicher Ausbildung zum
Tiefbaufacharbeiter qualifizieren
Im nächsten Jahr soll diesen Kombinationen der Bauten- und Objektbeschichter, sowie der Maler und Lackierer folgen.
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Schulpartnerschaft SBBS Bautechnik - Förderzentrum III |
Die langjährige Zusammenarbeit des Förderzentrums „Am Brahmental“ in Bieblach/Ost mit unserer Berufsbildenden Schule Bautechnik hat am 05.07.2004 eine Rechtsform
bekommen.
Bettina Weiß, Leiterin des Förderzentrums, und Dr. Wolfgang Heinig, Leiter der Berufsschule unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. Gelenkt von dem
Wissen, dass die Entscheidung für einen Beruf Einfluss auf das ganze Leben der jungen Leute hat, verpflichteten sich beide Seiten, enger zusammenzuarbeiten.
Verteilt über das ganze Schuljahr soll es für Förderschüler der 8. und 9. Klassen möglich sein, Schnupperkurse in den Fachkabinetten in der Lutherschule zu
belegen. „Jetzt können wir bei uns etwas zeigen“, verweist Dr. Heinig auf die Ausstattung der sanierten Schule. Auch an eine Teilnahme am Berufsschulunterricht, an Besuche im
Bildungszentrum Ostthüringen in Zwötzen oder in der Bildungsstätte in Aga ist gedacht. Bei den Schülern sollen schon dabei solche Eigenschaften wie Zielstrebigkeit und
Durchhaltevermögen beim Bewältigen von Aufgaben, Pünktlichkeit und Motivation anerzogen werden. Und sie sollen selbst mitreden können. Wenn es um ihre Berufsentscheidung geht.
Zehn Schüler starteten mit dem neuen Ausbildungsjahr an der Berufsschule Bautechnik mit dem Ziel Hauptschulabschluss. Von unserer Seite hoffen wir auf Hilfe und Unterstützung in
der Qualifizierung der Pädagogen im Umgang mit lernbehinderten jungen Leuten.
Übrigens war das zusammenwirken unserer beiden Schulen 1997 enger geworden, nachdem Berufsschüler 1600 D-Mark gespendet hatten. Das Geld wurde damals für den
Wiederaufbau der durch ein Feuer zerstörten Unterrichtsräume am Grünen Weg verwendet.
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LEKOBAU |
Der Schulversuch LEKOBAU wurde thüringenweit im Juni 2003 gestartet. Es handelt sich dabei um neue Organisationsstrukturen, die Lernorte so
gestalten, dass eine Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten selbstverständlich wird.
Obwohl die beiden Lernorte Schule und Betrieb in den theoretischen Ansätzen zur Berufsbildungspolitik als eigenständige Lernorte angesehen werden,
die eng mit dem jeweiligen Partner zusammenarbeiten sollen, zeigte sich diese Zusammenarbeit doch bisher nur im Sinne einer mehr oder weniger funktionierenden Koordination.
Mit der Rahmenvereinbarung über die Berufsbildung (Beschluss der KMK vom 15.03.1991), wurden die Ziele der Berufschule neu bestimmt. Um diese Ziele
zu erreichen ist es notwendig den Unterricht an eine für ihre Aufgabe spezifische Pädagogik auszurichten, die Handlungsorientierung betont.
Damit diese klare Orientierung zur Handlungskompetenz möglich wird sind feste und kontinuierlich wirkende kooperative Beziehungen notwendig, um durch
einheitliche fach- und handlungssystematische Strukturen die didaktischen Aufgaben der Theorie und der Praxis miteinander zu verknüpfen.
Im Ergebnis mit dem Projekt LEKOBAU werden folgende Grundziele verfolgt:
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Durch exakte Abstimmung der Ausbildungsinhalte werden Dopplungen vermieden.
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sachliche und personelle Ressourcen sollen bei beiden Partnern effektiver genutzt werden
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Die Lernprozesse konzentrieren sich auf Wesentliches und werden intensiviert.
Die pädagogische Arbeit an den Berufsschulen und in den überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen soll deshalb nachhaltig thüringenweit so verzahnt
werden, dass auf der Ebene der in den Lernorten tätigen Lehrkräfte, Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte permanent das inhaltliche Herangehen abgestimmt wird.
Mit der Zielstellung die Schaffung einer landesweiten Arbeitsgrundlage für die nachhaltige geregelte Lernortkooperation zwischen den Berufsschulen
und den beteiligten Partnern der praktischen Berufsausbildung in den überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen und in den Unternehmen des Bauwesen. begann das Projekt im
Jahre 2003.
Die Aufgabenstellung des Projekts konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:
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Vernetzung der Lernfeldstrukturierten KMK-Rahmenlehrpläne im Berufsfeld Bautechnik der dieses Berufsfeld unterrichtenden Staatlichen
Berufsbildenden Schulen mit dem gemeinsamen Ausbildungsrahmenplan der überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen der Bauindustrie und des Bauhandwerks in Thüringen.
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Entwicklung eines Katalogs von Projekten oder Teilprojekten. aus der Baupraxis, an denen sowohl in der Berufsschule die Teilziele der
KMK-Rahmenlehrpläne für die schulische Arbeit, als auch die Vorgaben des Ausbildungsrahmenlehrplanes in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen abgearbeitet werden,
unabhängig von der zeitlichen Abfolge.
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Einheitliche Prüfungsinhalte für die Facharbeiter- und Gesellenprüfungen als Entscheidungsvorschlag für die zuständigen Stellen.
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Entwicklung eines multimedialen Lernmittels, insbesondere zur Unterstützung und Verknüpfung der Lernprozesse in Theorie und Praxis mit den realen
Handlungsabläufen in der Baupraxis.
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Entwicklung eines digitalen Informationsträgers, als Ergebnis dieses Projekts, der die gesammelten Erfahrungen, konkrete Projektvorschläge für die
einzelnen Berufe in den verschiedenen Lehrjahren, Handlungsorientierungen für Lehrer und Ausbilder und Video-Sequenzen aus der unmittelbaren Baustellentätigkeit enthält.

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„Lebenslust statt Drogenfrust“ |
Kultusministerium, AOK Thüringen, Thüringer Koordinierungsstelle Suchtprävention und Landeskriminalamt starten Thüringenweites Projekt.
Der Drogenmissbrauch in Thüringen hat zugenommen, jüngste Zahlen belegen das. So erhöhte sich allein die Zahl der Erstkonsumenten harter Drogen in Thüringen laut
einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in den ersten drei Monaten diesen Jahres gegenüber dem vierten Quartal 2000 von 148 auf 259. Tendenz steigend.
Da die Erstkonsumenten vor allem Schüler und Jugendliche sind sollten wirksame Maßnahmen zur Suchprävention gerade in Schule und Elternhaus beginnen.
Das neue Projekt "Lebenslust statt Drogenfrust" vom Thüringer Kultusministerium, der AOK Thüringen, der Thüringer Koordinierungsstelle Suchtprävention und des
Landeskriminalamtes setzt genau dort an. Erstmals werden Schulpsychologen, Schulberater der AOK, Suchtpräventionsfachkräfte der Thüringer Koordinierungsstelle für
Suchtprävention in 13 Regionalteams landesweit in einem Projekt tätig sein.
„Lebenslust statt Drogenfrust“ zielt auf Aufklärung, Hilfeangebote, Hilfe zur Selbsthilfe und Eigenverantwortung im Umgang mit Problemsituationen. So sind es bei
uns in diesem Jahr die Klassen der Berufsvorbereitung, die an einem Workshop zur Suchtprävention in Zusammenarbeit mit der AOK Thüringen teilnehmen. Dabei werden den jungen
Menschen in anschaulicher Form die Macht und Wirkung von Drogen erklärt und dargestellt. Ebenso werden die bisherigen Erfahrungen der jungen Menschen im Umgang mit den
verschiedensten Drogenproblemen mit einbezogen. Ziel ist es den jungen Menschen durch Aufklärung und Hilfsangebote den Weg in die Drogenfalle zu ersparen. Deshalb werden ebenso
die Wirkung von Alkohol und Nikotin mit in die Aufklärungsarbeit einbezogen. |
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